Heute kann ich über die letzten Meter vor dem Ziel und die Prüfung berichten.

Die letzten drei Monate bestanden aus vielen Wiederholungs-Stunden, die uns klarmachten, was wir eigentlich schon alles vergessen haben. Natürlich gab es solche, die anscheinend bereits genügend Zeit hatten, sich den Lernstoff bereits nochmals anzusehen, doch diese waren in der Minderzahl. Nach der letzten Exkursion, die uns sowohl auf die praktische Prüfung im Bus vorbereitet als auch mit den Bus-Sicherheitsrichtlinien vertraut machte, kamen dann die Wochen des Selber-Lernens im stillen Kämmerlein.

Die Prüfung selbst verteilte sich über drei Tage (den schriftlichen Teil hatte wir ja schon nach dem ersten Semester erledigt).

Der erste Tag bestand aus einer Stadtführung in Innsbruck auf Deutsch und in den gewählten Fremdsprachen, gefolgt vom zweiten Tag mit der praktischen Prüfung im Bus, bei einer kurzen Ausfahrt mit Zwischenstopps z.B. zu einer Kirchenbesichtigung und einem größeren Halt mit einer weiteren Stadtführung in Hall in Tirol (in meinem Fall). Und am dritten Tag die mündliche Prüfung, wo wir ca. eine Stunde lang über „alles“ gefragt wurden – sieben dicke Ordner mit Material waren da zu lernen (falls ich das noch nicht erwähnt hatte).

Doch – alle kamen durch, weiße Fahne raus! Und so viele ausgezeichnete Leistungen wie schon seit 1968 nicht mehr (und da war der Kurs wesentlich kürzer). Und da wir auch den bisher umfangreichsten Kursinhalt hatten, um der Europa-Norm EN 15565 zu entsprechen (also analog z.B. den englischen Blue Badge Guides), können wir wirklich stolz auf uns sein.

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